F.O.B Slagelse

                
Wohnen und studieren unter einem Dach Durch den barrierefreien Umbau und die Umwandlung einer früheren Krankenpflegeschule in ein modernes Wohnheim hat sich die dänische Stadt Slagelse in eine attraktive Studienstadt verwandelt. Unter der Regie von KANT-Architekten ist aus der ehemaligen Krankenpflegeschule mit 40 Wohnheimzimmern aus dem Jahr 1970 in der dänischen Stadt Slagelse im Westen Seelands ein modernes Studentenwohnheim geworden. In dem zwischen 2014 und 2017 realisierten Neubau befinden sich auf einer Gesamtfläche von 6.100 Quadratmetern 144 Atelierwohnungen, die die Lebensqualität der Studierenden deutlich erhöhen und ein aktives Miteinander unter einem Dach ermöglichen. Die ehemaligen Lehr- und Verwaltungsräume wurden in neue 1- und 2-Zimmer-Apartments mit eigenem Bad und Kitchenette verwandelt und nach neuesten Standards modernisiert. Bei der umfangreichen Sanierung, die einem Neubau gleichkommt, ist die ehemals undichte Fassade einer neuen Energiefassade mit eingebauten Solarzellen gewichen. Zudem sind alle Türen und Fenster sowie die Gemeinschaftsräume, Küchen und das Hausmeisterbüro rundum erneuert worden. Die Gemeinschaftsbalkone haben neue Glasflächen als Balkonschutz erhalten und es wurde ein Aufzug im Gebäude installiert. Auch bei der Neugestaltung der großzügigen Außenbereiche mit diversen Sitzgelegenheiten und attraktiven Bepflanzungen lag der Fokus auf dem gemeinschaftlichen Erleben. Zu den in Kooperation mit den Studierenden entwickelten Gemeinschaftsbereichen rund um den neu gestalteten Hof gehören ein Café, ein Festsaal, ein Fitnessraum und eine Gemeinschaftswäscherei. Fassadenintegrierte Solarmodule Eine Besonderheit bei der Planung des modernen Wohnheims war, dass die Architekten im Rahmen der Fassadenplanung die Installation von fassadenintegrierten Solarmodulen vorsahen. Im Falle des Neubaus kann diese Energieerzeugung als wichtiges Element genutzt werden, um einen hohen Energieeffizienz-Standard zu erreichen. Das vorgehängte hinterlüftete Fassadensystem, das beim Bau des Wohnheimes eingesetzt wurde, basiert auf dem Montagesystem Zappa, in Verbindung mit dem hier gewählten Naturschiefer im Farbton Barcelona Silver White. Die sichtbare Montage der Schieferplatten erfolgt auf Aluminiumprofilen. Hierzu wird zunächst eine Abstandsleiste (Aluminium oder Holz) mit Hilfe von Winkeln vertikal an der tragenden Wand montiert. An den anschließend darauf befestigten waagerechten Aluminiumprofilen mit vorgefertigten Löchern können sodann die Schieferclips zur Aufnahmen der Schieferplatten eingehängt werden. Die rustikale Oberfläche mit deutlich erkennbarer Schiefer-Struktur und dem lebendigen Farbspektrum verleiht dem Material seine natürliche Optik. Lieferbar in den Abmessungen 200 x 400 mm, 250 x 500 mm, 300 x 400 mm und 300 x 600 mm, lassen sich mit den im Läuferverband montierten Schieferplatten individuelle Fassadenflächen gestalten. Als integrierte Lösung lassen sich in das Fassadensystem Zappa auch Solarzellen einsetzen. Die von Komproment eingesetzten Solarmodule sind mit mattem satiniertem Glas versehen. Es sorgt dafür, dass die Blendung aus dem Glas weder für den Hausbesitzer noch für Nachbarn ein Ärgernis darstellt. Das Solarmodul besteht aus mehreren Solarzellen, die die Solarenergie in Strom umwandeln. Bei den installierten Solarmodulen handelt es sich um Glas-Glas-Module, deren Solarzellen zwischen zwei Glasscheiben angeordnet sind. So liegen die Zellen in der neutralen Faser und werden bei Durchbiegung des Moduls, z.B. bei erhöhter Windlast, nicht belastet. Darüber hinaus sind Glas-Glas-Module weniger empfindlich gegen das Eindringen von Wasserdampf oder Chemikalien als Glas-Folie-Module. Die Größe der Solarmodule wird immer an die ausgewählte Art der Fassadenbekleidung angepasst, so dass die Höhe der Komproment Fassadenelemente und der Solarmodule die gleiche ist. Damit wird ein ästhetisches Erscheinungsbild gewährleisten.
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Projekt: F.O.B Slagelse 
Produkt: Zappa, Naturskifer Barcelona Silver White
Arkitekt: KANT
EntreprenørGeorg Berg A/S
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